Studie: Drei Herausforderungen fürs Online-Geschäft

Dienstag, 31. August 2010
Deloitte sieht Nachholbedarf
Deloitte sieht Nachholbedarf
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Medienunternehmen Deloitte iPad


Es hapert nach wie vor bei den Online-Geschäftsmodellen. Laut der Deloitte-Studie „Klasse statt Masse?" haben Medienunternehmen Probleme, ihre unterschiedlichen Modelle zu managen. Zu diesem Ergebnis war bereits die Vorgänger-Studie vor anderthalb Jahren gekommen. Zurzeit setzt die Medienbranche ihre Hoffnung, insbesondere seit der Einführung von Apples iPad, auf bezahlten Premium Content. Entgegen dieser Dynamik stagniert jedoch der Entwicklungsstand des Online-Controllings. Die verwendeten Kennzahlen seien oftmals ungeeignet, so die Studienautoren. Hier drei der wichtigsten Herausforderungen für Online-Anbieter, die Deloitte identifiziert hat.

1: Besonderheiten einzelner Online Geschäftsmodelle berücksichtigen

Die betrachteten Medienunternehmen versuchen mehrheitlich, ihre Online-Geschäfte einheitlich zu managen. Vernachlässigt wird somit, dass der „kleinste gemeinsame Nenner" aller Online-Aktivitäten keineswegs den individuellen Anforderungen genügt.

2: Alle strategischen Erfolgsfaktoren abdecken

Strategische Erfolgsfaktoren bleiben oft unberücksichtigt. Weder die Markenbekanntheit noch die Messung von Chancen und Risiken der jeweiligen Online-Angebote werden ausreichend berücksichtigt.

3: Online-Controlling weiterentwickeln

Monetäre Kennzahlen werden häufig vernachlässigt. Somit fehlten im Online-Geschäft fast durchgängig Controlling-Methoden, die in der Offline-Welt zum Standardrepertoire gehören. Zu viele Kennzahlen sowie generelle Schwierigkeiten, die Controlling-Inhalte an die Erfordernisse der Online-Geschäfte anzupassen, gehören zu den Hauptursachen des Dilemmas.

Deloitte hat einen siebenstufigen Ansatz erarbeitet, der in der Studie vorgestellt wird. se
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