Studie: Die besten B2B-Anbieter in Europa

Montag, 12. Februar 2001
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Europa Umsatz


Der Online-Handel zwischen den Unternehmen brummt: Bis 2004 soll sich der Umsatz im B2B-Geschäft von derzeit 200 Milliarden Euro auf 1,8 Billionen Euro erhöhen. Gleichzeitig soll sich die Anzahl der B2B-Marktplätze im Internet im Rahmen eines Konzentrationsprozesses auf weniger als 100 verringern. Dies ist das Ergebnis der Studie "B2B-Gewinner in Europa", für die das Marktforschungsunternehmen Jupiter MMXI im Januar 2001 insgesamt 500 Onlinemarktplätze unter die Lupe nahm.

Keine langfristigen Chancen im Wettbewerb haben laut Studie virtuelle Marktplätze mit geringem Transaktionsvolumen. Ein wichtiges Kriterium im Kampf um Marktanteile sei auch der Rückhalt aus der führenden Industrie. Dieser verleihe den B2B-Plattformen die nötige Vertrauenswürdigkeit und stelle außerdem die finanzielle Unterstützung sicher. Als Schlüsselfaktor für Erfolg im B2B-Geschäüft bezeichnen die Marktforscher eine Multichannel-Strategie. Die Unternehmen müssten ihre Online-Angebote eng mit ihren Offline-Services verknüpfen.

Zu den derzeit besten B2B-Marktplätzen in Europa gehören etwa die schwedische Handyplattform Phonetrade, der deutsche Onlinemarktplatz für Produkte und Diensleistungen Mondus sowie die britische Bauplattform Build-Online.
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