Studie: Die Mehrheit der Online-Käufer sind Thrill-Käufer

Montag, 25. Oktober 1999
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Köln Freiburg Konsummotiv Dirk Ziems


Ein Schlüssel für den zukünftigen Erfolg von E-Commerce-Angeboten besteht darin, konsequent den Schritt von der Surf-Logik zur Kauf-Logik zu vollziehen und im Internet Markenwelten zu kreieren, die branchenspezifische Konsummotive wirksam ansprechen. Das ist eine der Empfehlungen, die das Institut IFM Wirkungen + Strategien mit Sitz in Köln und Freiburg gibt. In seiner E-Commerce-Studie ging das auf qualitativ-psychologische Marktforschung spezialisierte Institut der Frage nach, was die Internetnutzer zum Kauf per Internet veranlasst und was sie abhält. Dabei stellte das Institut fest, dass Online-Shopping bisher für viele potenzielle Kunden mit Problemen verbunden ist, die laut Studie in der Unberechenbarkeit und Verzweigtheit des Internet liegen. Die Herausforderung für Unternehmen bestehe darin, aus "Thrill-Käufern" Stammkunden zu machen. "Denn das Gros der Kunden sind Einsteiger, die den Kauf im Internet als Kick, nicht aber als umfassende Alternative zu herkömmlichen Einkaufsmöglichkeiten sehen", fasst Dirk Ziems, Mitglied der Geschäftsführung von IFM Köln, das Ergebnis zusammen. Dabei nimmt die Studie verschiedene Branchen genauer unter die Lupe wie zum Beispiel den Büchermarkt, Musik-CDs, Software, Reisen und Finanzdienstleistungen. Die Studie kann unter Telefon 0221/92136213 bezogen werden.
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