Studie: Deutsche Medienunternehmen haben Nachholbedarf in Sachen Cross-Media

Dienstag, 14. August 2001

Die führenden Medienunternehmen in Deutschland haben offenbar Nachholbedarf in Sachen Cross-Media. Wie das Management- und IT-Beratungsunternehmen Cap Gemini Ernst & Young in der "Online Media Studie 2001" herausgefunden hat, steckt insbesondere die Verknüpfung von Print- und Online-Vermarktung noch in den Kinderschuhen. Vor allem in den Bereichen Commerce und Werbung ist es den Unternehmen laut Studie nicht gelungen, cross-mediale Konzepte in die Tat umzusetzen. Die Marktforscher führen dieses Defizit insbesondere auf mangelnde funktionsfähige Konzepte zurück. Im Rahmen der Studie hat das Marktforschungsunternehmen die Internet-Auftritte von 25 "führenden deutschen Medienhäusern" unter die Lupe genommen. Neben TV-Sendern und reinen Webportalen wurden insbesondere Online-Ausgaben von Print-Medien wie "Focus", "Die Zeit" und "Süddeutsche Zeitung" analysiert.
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