Studie: Corporate Publishing legt in der Krise zu

Montag, 23. Februar 2009

Von all den Hiobsbotschaften in der aktuellen Wirtschaftskrise zeigt sich die Corporate-Publishing-Branche relativ unbeeindruckt. Das ergab die Jahresumfrage 2008 bei den Mitgliedern des Forum Corporate Publishing (FCP). Demnach ist im vergangenen Jahr der Umsatz der befragten Unternehmen durchschnittlich um 13,6 Prozent gewachsen. Daraus ergibt sich seit Beginn der Untersuchung im Jahr 2003 ein durchschnittliches Umsatzwachstum in der CP-Branche von 15 Prozent. "Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass der Corporate-Publishing-Markt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sehr stabil ist. Keine andere Mediengattung und keine andere Marketingdisziplin konnte in den vergangenen Jahren kontinuierlich zweistellige Zuwachsraten erzielen," sagt FCP-Geschäftsführer Michael Höflich. Jedes Mitglied des FCP realisierte 2008 umgerechnet zehn zusätzliche Printpublikationen. Vor allem Mitarbeiterpublikationen gewinnen an Bedeutung. So hat sich die Anzahl von Inhouse-Medien im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Auch die Relevanz von elektronischen Medien nimmt immer mehr zu. 17 Prozent des Umsatzwachstums im vergangenen Jahr entfielen auf digitale Medien. Manfred Hasenbeck, Vorsitzender des FCP: "Gerade die Verknüpfung von Print und Online ist im Corporate-Publishing besonders wichtig. Denn nur so können Unternehmen mit zielgruppenspezifischeren Themen auch neue Communities anzusprechen."

Angesichts der Wachstumsraten blickt die CP-Branche optimistisch in die Zukunft. Für das laufende Jahr erwarten die FCP-Mitglieder eine durchaus gute Entwicklung, besonders in den Bereichen E-Publishing, Mitarbeitermedien und Unternehmensberichten. bn
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