Studie: Breitband-Inhalte kurbeln Paid-Content-Markt an

Freitag, 13. Juni 2003

Die deutschen Internetnutzer würden am ehesten für Breitband-Content wie Gaming, Video- und Musik-Downloads zahlen. Dies geht aus der aktuellen Studie "Pricing von Paid Content und Paid Services" hervor, die der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) in Zusammenarbeit mit der Management- und Technologieberatung Sapient und dem Seminar für Empirische Forschung und Unternehmensplanung der Universität München durchgeführt hat. Danach ist die Zahlungsbereitschaft für Paid Content vergleichbar hoch wie der für Paid Services wie etwa dem SMS-Versand oder dem Klingelton-Download.

Zudem fanden die Marktforscher heraus, dass die Akzeptanz von Paid Content bei Nutzern kostenfreier Angebote nur unwesentlich geringer ist als bei Nutzern kostenpflichtiger Angebote. Für den Einzelabruf publizistischer Angebote im Pay-per-Use-Verfahren wären die User laut Studie bereit, durchschnittlich 0,29 Euro zu zahlen. Ein Abo wäre den Befragten im Schnitt 1,11 Euro im Monat wert. Bei der Abrechnung vertrauen die Surfer offenbar vor allem auf traditionelle Verfahren. So bevorzugt eine Mehrheit der Befragten laut Studie die Bezahlung per Rechnung, Lastschrift oder Kreditkarte gegenüber neuen Micropaymentsystemen wie T-Pay oder Firstgate. Insgesamt wurden in der Studie zwölf Content-Anbieter mit 32 Websites sowie knapp 15.000 Nutzer befragt. mas
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