Studie: Bei Apps regiert die Kostenloskultur

Donnerstag, 15. April 2010
Die Kostenloskultur herrscht auch bei Apps vor.
Die Kostenloskultur herrscht auch bei Apps vor.

Trotz eines überwiegend kostenpflichtigen Angebots sind rund 80 Prozent der heruntergeladenen Mobil-Apps kostenlos. Pro Quartal kauft ein Nutzer des App-Stores von Apple gerade mal zwei Bezahl-Apps. Für eine App zahlen diese Kunden im Durchschnitt 3,50 Euro. Bei Blackberry wird nur eine kostenpflichtige App gekauft, die aber durchschnittlich 5 Euro kostet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage von Simon-Kucher & Partners unter 200 Smartphone-Nutzern. Unter der Stores der Smartphones von Apple, Blackberry und Co kann der Apple AppStore von seiner Bekanntheit und seiner Marktmacht profitieren und schafft die beste „Conversion“ von Interessenten zu Nutzern. Über 90 Prozent der Besitzer eines iPhones oder iPod Touchs kennen den AppStore, und fast 80 Prozent haben ihn schon besucht.

Von der Blackberry-Nutzern kennen nur knapp 30 Prozent der befragten Blackberry-Verwender dessen AppStore, weniger als ein Viertel haben ihn schon einmal besucht, und noch weniger etwas heruntergeladen.

Zehn Apps haben die Teilnehmer der Studie in den vergangenen drei Monaten im Durchschnitt aus dem Apple AppStore heruntergeladen, also rund drei Apps pro Monat. Blackberry und dessen AppStore kommen mit rund fünf Apps nur auf die Hälfte der Downloads.

Nokia Smartphones sind in der vorliegenden Studie zwar unterrepräsentiert, doch Nokias OVI-Store ist bei allen Nokia-Smartphone-Besitzern bekannt. Fast zwei Drittel haben ihn schon einmal besucht. „Dass nur knapp 40 Prozent dort etwas heruntergeladen haben, ist vermutlich auch hier dem im Vergleich zu Apple deutlich kleineren Angebot geschuldet“, vemutet Annette Ehrhardt, Director bei Simon-Kucher & Partners.  ork
Meist gelesen
stats