Studie: Amerikaner verhalten sich anders im Netz als Europäer

Mittwoch, 26. April 2000

US-Bürger surfen häufiger und intensiver im World Wide Web, nutzen aber andere Internetanwendungen weit weniger als Europäer. Dies ist das Ergebniss einer Vergleichsstudie von NetValue, in der der Internetdienstleister Daten aus USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland gegenüberstellt. In den USA verfügen mehr als 50,5 Millionen Privathaushalte über einen Internetanschluss. Damit liegt Nordamerika noch immer weit vor den europäischen Ländern: Nach Angaben von NetValue können 48,7 Prozent der US-Bevölkerung über ihren eigenen Onlineanschluss ins Web gehen. In Europa ist Großbritannien mit 6,4 Millionen Privathaushalten (27 Prozent) Spitzenreiter, gefolgt von Deutschland mit 7,1 Millionen Privathaushalten (20,7 Prozent) und Frankreich mit knapp 3 Millionen Haushalten (12,1 Prozent). Des Weiteren zeigt die Studie, dass das Internet in Europa noch immer eine Männerdomäne ist: In Deutschland, Großbritannien, und Frankreich sind jeweils mehr als 60 Prozent der Surfer Männer. In den USA surfen etwa gleich viele Frauen wie Männer. Weitere Informationen zu der Studie unter www.netvalue.com.
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