Studie: 67 Prozent nutzen das Internet für Bankgeschäfte

Mittwoch, 09. Juli 2003

Online-Banking ist weiter auf dem Vormarsch. Zu diesem Ergebnis kommt die W3B-Studie des Hamburger Marktforschungsunternehmens Fittkau & Maaß. So ist seit Herbst 2001 der Anteil der tatsächlichen Nutzer des Online-Bankings um 10 Prozentpunkte auf 67 Prozent der Internetnutzer gestiegen. Auch das Interesse, seine Bankgeschäfte über das Internet zu erledigen, nahm gegenüber dem Tiefpunkt im Herbst 2001 weiter zu: So gaben 75 Prozent der Befragten an, grundsätzlich an der Möglichkeit des mobilen Private Bankings interessiert zu sein. Dies bedeutet im Vergleich zu 2001 eine Steigerung von 8 Prozentpunkten.

Als Vorteile gegenüber dem normalen Filialgeschäft empfinden die tatsächlichen Nutzer von Online-Bankgeschäften die Unabhängigkeit von Öffnungszeiten (93 Prozent). An zweiter Stelle wird der Aspekt der Zeitersparnis genannt, den 88 Prozent der Befragten schätzen. Auch die Ortsunabhängigkeit steht mit 75 Prozent ganz vorne auf der Vorteilsliste. 56 Prozent geben an, dass für sie der Kostenfaktor eine Rolle spielt, während die Aspekte Sicherheit mit rund 18 Prozent und Anonymität mit 10 Prozent bei den Gründen für die Nutzung von Onlinegeschäften eher eine untergeordnete Rolle spielen.

Die privaten Online-Banker stellen an die Online-Finanzdienstleister verschiedene Anforderungen: So spielen die Sicherheit persönlicher Daten eine entscheidende Rolle (63 Prozent), gefolgt von dem Wunsch nach detaillierten Informationen mit 55 Prozent und den günstigeren Gebühren als in der Filiale (55 Prozent). Trotzdem möchten rund 44 Prozent der Nutzer auch beim Online-Banking nicht auf individuelle Beratung verzichten. Für die Umfrage, die vom 1. April bis 6. Mai 2003 durchgeführt wurde, wurden rund 95000 deutschsprachige Internetnutzer befragt. kj
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