Studie: 2004 geben Nutzer in Deutschland 70 Millionen Mark beim Online-Einkauf aus

Donnerstag, 23. März 2000
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Deutschland Robert Mutschler


Der Trend geht heute in Richtung Online-Shopping. Im Jahr 2004 werden in Deutschland 70 Milliarden Mark beim Internet-Einkauf ausgegeben. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Marktanalyse-Unternehmens Forit mit dem Titel "Kaufen statt surfen! - Erfolgreiches Internet Business in den deutschen Consumer Märkten". Befragt wurden 300 Internetnutzer, von denen bereits 200 online eingekauft haben, sowie 25 E-Commerce-Experten aus dem Bereich Business-to-Consumer. Die Frankfurter Marktforscher prognostizieren, dass das Geschäft mit dem Endkunden das gleiche explosionsartige Wachstum erfahren wird wie die Entwicklung im gesamten Internetmarkt. Bis Ende 2004 soll sich demnach der Anteil der Interneteinkäufe am deutschen Einzelhandelsumsatz von 0,6 Prozent auf 10 Prozent erhöhen. Begünstigt wird diese Entwicklung von der wachsenden Zahl an Onlinenutzern sowie eine zunehmende Nutzung des Internet durch Mobiltelefone und internetfähige Endgeräte. Der Anteil der Onlineshopper wird sich bis 2004 auf 80 Prozent erhöhen. Die Gründe für das überproportionale Wachstum liegen nach Ansicht der Marktforscher in der verbesserten Sicherheit sowie im breiteren Angebot. "Die Gruppe der zukünftigen Onlineshopper unterscheidet sich stark von den traditionellen Surfern und Infosuchern," erklärt Robert Mutschler, Senior Analyst und Leiter der Business-to-Consumer Practice von Forit. "Sicherheits-Shopper nutzen das Internet, um dort Waren zu bestellen, haben jedoch bei der Bezahlung große Bedenken bezüglich der Sicherheit. Innovatoren dagegen nutzen das Internet zum Einkauf und zur Bezahlung. Aus kommerzieller Sicht sind die Innovatoren die interessanteste Gruppe, von den vier Kundenguppen wird der Anteil der Sicherheits-Shopper jedoch am meisten steigen und auch Zuwachs von Seiten der Surfer und Infosucher erhalten."
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