StudiVZ und MeinVZ eröffnen Marktplatz für Kleinanzeigen

Mittwoch, 28. April 2010
Clemens Riedl
Clemens Riedl

Die Zeitungsverlage bekommen in dem für sie so wichtigen Rubrikengeschäft einen weiteren Konkurrenten. Die Communities StudiVZ und MeinVZ bieten ihren Mitgliedern ab sofort einen Marktplatz für kostenlose Kleinanzeigen als Applikation. Entwickelt wurde die Anwendung vom Berliner Unternehmen Anounz, an dem die VZ-Mutter Holtzbrinck beteiligt ist. Auf dem Marktplatz können Nutzer per kostenloser Kleinanzeige Waren oder Dienstleistungen anbieten, suchen, tauschen oder verschenken. Das Spektrum umfasst zehn Hauptkategorien - von Immobilien über Reise bis hin zu Stellenangeboten - und ist nochmals in zahlreiche Unterkategorien unterteilt. Die Nutzer-zu-Nutzer-Kommunikation erfolgt direkt über die Nachrichtendienst-Funktion der VZ-Netzwerke. Es müssen also keine separaten Kommunikationskanäle genutzt werden.

Clemens Riedl, CEO der VZ-Netzwerke: "Mit der Integration eines virtuellen Marktplatzes verfolgen wir unser Ziel weiter, den über 10 Millionen Mitgliedern von StudiVZ und MeinVZ einen echten Mehrwert zu bieten. Studenten können über Anounz beispielsweise nicht mehr benötigte Fachbücher anbieten oder ihre DVD-Sammlung vervollständigen, ohne dafür ihr Netzwerk verlassen zu müssen." Er zieht zum offiziellen Start eine positive Zwischenbilanz. Nach einer Testphase von knapp drei Monaten gebe es rund 17.000 Nutzer und 2.000 Anzeigen. bn
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