StudiVZ enteilt der Konkurrenz

Freitag, 09. November 2007
Hat gut lachen: StudiVZ-Chef Marcus Riecke
Hat gut lachen: StudiVZ-Chef Marcus Riecke

Die Studenten-Community StudiVZ entwickelt sich zur Klickmaschine. Im Oktober legt das von CEO Marcus Riecke geführte Portal nach den aktuellen Zahlen von IVW Online bei den Page Impressions (PIs) noch einmal um knapp 22 Prozent auf rund 4,47 Milliarden PIs zu. Zum Vergleich: Das Contentangebot von T-Online auf Rang 2 kommt auf 2,62 Milliarden Page Impressions. Auch andere Web 2.0 Angebote wie Lokalisten, My Video oder Gesichterparty legen weiter zu. Auf Platz drei liegt unverändert Mobile.de - Der Automarkt.

StudiVZ

StudiVZ
StudiVZ ist eigenen Angaben zufolge das größte und am schnellsten wachsende Studenten-Netzwerk Europas. Im Oktober 2005 gestartet, sind heute über drei Millionen Studenten Mitglied. Diese können den real existierenden Freundeskreis online abbilden und Fotoprofile, Nachrichten-Funktionen, Fotoalben und mittlerweile über eine Million Themengruppen nutzen. Seit Mai 2005 sind die Page-Impressions von knapp 2,6 Milliarden auf jetzt 4,47 Milliarden angestiegen.

Zu den größten Gewinnern der IVW im Oktober gehören Finanzportale. Durch die Krisen auf den internationalen Finanzmärkten war der Informationsbedarf offenbar enorm hoch. Das größte Finanzportal Onvista verzeichnet einen Zuwachs von rund 27 Prozent, die Page Impressions von Finanztreff.de haben sich nahezu verdoppelt. Auch die Internet-Auftritte von Finanzdienstleistern wie Cortal Consors (plus 30 Prozent) wurden häufiger angesteuert. Weiter rückläufig sind die Page Impressions von Wetterseiten und Reiseanbietern.

  Bei den Online-Ablegern von Printtiteln liegt Bild.de mit rund 605 Millionen Page Impressions an der Spitze, gefolgt von Spiegel Online (426 Mio. PIs) und Stern.de (148 Mio. PIs).

Bei den TV-Sendern profitiert Vox auch im Internet von den steigenden Einschaltquoten: Der Auftritt legt um über 30 Prozent zu.

Erstmals ausgewiesen wurde die Netzeitung. Sie landet mit 8,7 Millionen PIs lediglich auf Rang 138, knapp vor der "Thüringer Allgemeinen" und der "Neuen Westfälischen". dh
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