StudiVZ-Chef Berger de Leon pfeift auf Umsätze

Freitag, 19. Juni 2009
Markus Berger-de León
Markus Berger-de León

Das nennt man wohl Gelassenheit: Obwohl Holtzbrinck wie beinahe alle deutschen Medienhäuser derzeit von der Wirtschaftskrise gebeutelt wird wie nie, sieht man bei StudiVZ, dem defizitären Social Network des Stuttgarter Verlagshauses, offenbar keinen dringenden Anlass, ans Geldverdienen zu denken. Diesen Eindruck erweckt jedenfalls StudiVZ-Chef Markus Berger-de León im Interview mit FAZ-Redakteur und Blogger Holger Schmidt. "Für StudiVZ liegt Umsatz nur nicht im Fokus", sagt Berger-de León zur bislang eher dürftigen Bilanz des Unternehmens, um später noch zu präzisieren: "Monetarisierung machen wir mit, ist aber nicht unser primäres Ziel."

Als Grund verweist er unter anderem auf den Wettbewerb: So habe MySpace den Fehler gemacht, "zu früh zu stark auf Monetarisierung zu setzen. Jetzt fällt ihnen diese Strategie auf die Füße", glaubt der Manager. mas
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