Stromberg für Seven-One: "Unterföhring ist wie Guantanamo"

Freitag, 24. Mai 2013
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Bernd Stromberg ist mal wieder in Diensten der Seven-One Media. Nachdem der Comedian vergangenes Jahr bereits die Werbekunden auf der Agenturtour unterhalten hat, erklärt er nun im Auftrag des Vermarkters von Pro Sieben Sat 1 Begriffe und Forschungsergebnisse aus der Fernsehwelt. Das Motto: "Stromberg@Seven-One: Mehr Wissen macht nix!"
Den Auftakt dazu bildet ein Film, den die Seven-One heute an Kunden verschickt hat. Absender der E-Mail: Bernd Stromberg. Betreff: Mein neues Büro. Das neue Büro bezieht Stromberg in der Unternehmenszentrale in Unterföhring - für Stromberg "ein bisschen das Guantanamo von München". Stromberg residiert dabei im Zimmer von Seven-One-Chef Thomas Wagner, der für den Comedian den Platz räumen musste. "Außen Doppel-Pfui, innen Doppel-Hui", kommentiert Stromberg das in die Jahre gekommene Gebäude, dessen Räume jedoch modern und renoviert sind.

Seinen Job bei Seven-One beschreibt er so: "Ich soll mich um die Vermittlung kümmern, dass trockene Zahlen ein Gesicht bekommen." Und zwar seins. Künftig wird er dazu in lockerer Folge Forschungsergebnisse aufarbeiten. Den Auftakt bildet die Second-Screen-Nutzung. Die erste Folge wird am 27. Mai an Agenturen und Werbungtreibende versendet, die auf dem Verteiler der Seven-One sind.

Beim dreitägigen Dreh konnte Stromberg auf jeden Fall schonmal die Mitarbeiter des Vermarktes für sich begeistern. Als nicht nur unterhaltsam, sondern auch ehrlich interessiert an den Themen, wird das Büro-Ekel aus der nach ihm benannten Pro-Sieben-Comedy beschrieben. Das hat er auch schon vor anderhalb Jahren unter Beweis gestellt. Für den HORIZONT Award, der 2012 an Pro-Sieben-Sat-1Chef Thomas Ebeling ging, drehte Stromberg ebenfalls einen Film, der für tosenden Applaus bei der Preisverleihung in der alten Oper sorgte - in der Nebenrolle: der ehemalige bayerische Regierungschef Edmund Stoiber. pap
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