Ströer zieht sich aus VVR-Berek-Bieterverfahren zurück

Dienstag, 22. August 2006

Die Kölner Ströer Gruppe hat kein Interesse mehr am Kauf des Berliner Außenwerbeunternehmens VVR Berek. Die Prüfung der Verkaufsunterlagen hat nach Unternehmensangaben ergeben, dass das ausgeschriebene Vertragsportfolio für die Ströer-Stadtmöbel-Produkte zu wenig Ausbaupotenzial bietet. Daher werde Ströer kein finales Angebot für den Kauf der VVR Berek abgegeben. Als Kauf-Interessenten gelten nach wie vor der Außenwerber JC Decaux und der Berliner Anbieter Wall. An letzterem signalisiert Ströer CEO-Udo Müller sein Interesse: "Wir sind in Berlin hervorragend aufgestellt. Eine Verbesserung unserer Marktposition wäre nur noch durch den Kauf der Berliner Wall AG möglich. Sollte Wall einmal zum Kauf stehen, so sind wir bereit - möglicherweise auch gemeinsam mit dem Wall-Aktionär JC Decaux".

Ströer plant für 2006 eine erneute Steigerung seines Investitionsvolumens. Bis zu 40 Millionen Euro (2005: 23,8 Millionen Euro) stehen zur Verfügung. Davon soll der Großteil in den Ausbau des Stadtmöbel- und Werbeträgerportfolios investiert werden. se

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