Ströer will Vorkaufsrecht in Köln wahrnehmen

Mittwoch, 19. Februar 2003

In der deutschen Outdoor-Szene bahnt sich eine weitere Marktkonzentration an. Die Kölner Aussenwerbung, ein Unternehmen zur Vermarktung von Werbeflächen und Außenkommunikation, an dem Ströer City Marketing und die Kölner Stadtwerke bislang mit jeweils 50 Prozent beteiligt sind, verliert ihren städtischen Gesellschafter. Ströer, das seit 1994 mit im Boot der Kölner sitzt, will sein Vorkaufsrecht auf die verbleibenden Anteile nach Angaben eines Unternehmenssprechers auf jeden Fall wahrnehmen.

Nach unbestätigten Berichten will aber offenbar auch JC Decaux für den Anteil der Kölner Stadtwerke bieten. Decaux bemüht sich bereits seit längerem um einen Einstieg bei der Deutsche Städte-Medien, an der gut 20 deutsche Gemeinden Beteiligungen halten. Die Kölner Aussenwerbung, die seit gut 20 Jahren am Markt ist, verfügt über rund 7500 Werbeträger in Köln und Umland. Der Umsatz betrug 2001 16,5 Millionen Euro. nr
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