Ströer und Deutsche Post haben höchsten Bekanntheitsgrad bei Mediaentscheidern

Donnerstag, 08. Dezember 2011
Präsent in den Köpfen von Entscheidungsträgern: Ströer.
Präsent in den Köpfen von Entscheidungsträgern: Ströer.

Die bekanntesten deutschen Vermarkter heißen Ströer und Deutsche Post. Dies geht aus einer Umfrage der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft hervor, bei der nach der Bekanntheit der größten Vermarkter jeder Gattung gefragt wurde. So gaben jeweils 96 Prozent der 108 Befragten aus Mediaagenturen und Unternehmen an, die beiden Organisationen zu kennen. 72 Prozent davon nutzen auch die Informationen des Außenwerbevermarkters im Planungsprozess, während die Deutsche Post zwar fast überall bekannt ist, aber nur für 44 Prozent relevante Informationen bereitstellt. Außerdem präsent in den Köpfen der Planer: die Vermarktungssparte Axel Springer Media Impact (ASMI) mit 94, die ZMG selbst und IP Deutschland mit 92 Prozent. In der Online-Kommunikation greifen 84 Prozent der befragten User bei der Umsetzung einer durchschnittlichen Kampagne klassischerweise auf die Suchmaschine zu. 80 Prozent halten die Homepages von Zeitschriften für sinnvoll, 74 Prozent denken an die Netzpräsenz von Zeitungen. Social Media ist für 69 Prozent der Internetnutzer Thema bei Kampagnen im World Wide Web.

Bei der Mediaplanung selbst nutzt ein Großteil der Befragten Reichweitenanalysen, um einen Großteil der für den Kunden relevanten Zielgruppe zu erreichen. 91 Prozent vertrauen auf diese Art der "Währungsschaffung". Insgesamt 83 Prozent verspüren zudem einen sehr hohen Bedarf, die Reichweiten verschiedener Medien bei der Planung direkt vergleichen zu können. 86 Prozent der Planer und Entscheider holen ihre Informationen aus anderen Analysen zur Bestimmung von Media-Zielgruppen, 79 Prozent achten auf Ergebnisse zur Kontaktqualität der Medien, während Tracking-Analysen bei 72 Prozent beachtet werden. Dahinter: der Copy-Test, dessen Aussagekraft von 57 Prozent geschätzt wird, Pre-Tests von Anzeigen oder TV-Spots (49 Prozent), Test-Markt-Analysen (42 Prozent) und Absatz Modellings (36 Prozent).

Außerdem Untersuchungsgegenstand: die Informationsflut. Ein Großteil der Werbetreibenden (75 Prozent)  erhalten unaufgefordert immer mehr  E-Mails, für 57 Prozent nehmen auch Newsletter und Handzettel allmählich Überhand. kl

Bekanntheit geht nicht automatisch mit häufiger Informationsnutzung einher.
Bekanntheit geht nicht automatisch mit häufiger Informationsnutzung einher.
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