Ströer setzt auf Event-Medien

Donnerstag, 07. Februar 2008
Vorstandschef Udo Müller schafft neue Vertriebslinie
Vorstandschef Udo Müller schafft neue Vertriebslinie
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Premiumstandort Ströer Udo Müller Frankfurt Kassel


Der Außenwerbespezialist Ströer steigt ins Eventmedien-Geschäft ein und will deutsche Bahnhöfe zu Premiumstandorten ausbauen. Erste Ergebnisse sollen im Laufe des Jahres zu sehen sein. "Wir werden die Bahnhöfe qualitativ verbessern. Sie stellen ein zusammenhängendes Netz von Wartezonen dar und sind fantastische Kommunikationsplattformen. Im Gegensatz zu Flughäfen, die sich einzeln vermarkten, ist Ströer damit der einzige flächendeckende Vermarkter solcher Wartezonen", erläutert Udo Müller, Vorstandsvorsitzender von Ströer Out-of-Home-Media.

Für die neuen Pläne will Ströer im Laufe des Jahres die Vertriebslinie Go Public eröffnen, die sich auf das Eventmedien-Geschäft konzentrieren soll. Das Tochterunternehmen mit Sitz in Frankfurt und Kassel wird standardisierte Eventprodukte wie Produktsamplings, -präsentationen oder Modeschauen entwickeln. Auch einen Showtrain, der von Stadt zu Stadt fährt, könne man sich vorstellen.

"Die Kunden haben ein immer stärkeres Interesse an außergewöhnlichen Werbeaktionen, allerdings müssen Events heute ziemlich aufwendig individuell organisiert werden. Wir wollen standardisierte und somit für Mediaagenturen einfach buchbare Produkte anbieten, bei denen der Kunde von Beginn an weiß, was er kauft", erklärt Müller. Zusätzlich zum Event können klassische Produkte gebucht werden. Die Kombination aus Out-of-Home- und Eventprodukt soll für signifikante Umsatzbeträge sorgen. se

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 06/08, die am Donnerstag, 07. Februar erscheint.



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