Ströer bekräftigt Interesse am Europa-Geschäft von Clear Channel

Freitag, 05. Juni 2009
Ströer-Chef Udo Müller hat Interesse an Clear Channel
Ströer-Chef Udo Müller hat Interesse an Clear Channel

Der US-Radio- und Außenwerbekonzern Clear Channel steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Kapitalgeber befürchten, das Unternehmen könne seine Kreditvereinbarungen verletzen. Wie das "Handelsblatt" berichtet, könnte es dann zu einem Eigentümerwechsel und einer Zerschlagung des Plakatkonzerns aus dem texanischen San Antonio kommen. Sein Interesse am Europa-Geschäft von Clear Channel hat der deutsche Out-of-Home-Anbieter Ströer bereits vor einem Jahr unterstrichen (HORIZONT 6/2008). Gegenüber dem "Handelsblatt" bekräftigte Udo Müller Vorstandsvorsitzender von Ströer Out-of-Home Media, erneut: "Wenn die Auslandstöchter von Clear Channel auf den Markt kommen sollten, werden wir uns das Unternehmen genau ansehen." Gespräche gäbe es aber noch keine.

Die Private Equity Eigentümer Bain Capital und Thomas H Lee Partners waren im Juli 2008 bei Clear Channel für rund 18 Milliarden Dollar (11,6 Milliarden Euro) eingestiegen. se
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