Ströer: Digitale Großbildschirme sprechen junge Nutzer an

Montag, 19. Juli 2010
Infoscreen hat die Nutzung digitaler Out-of-Home-Medien untersucht
Infoscreen hat die Nutzung digitaler Out-of-Home-Medien untersucht

Seit wenigen Tage an der Börse, ist dem Außenwerber Ströer viel daran gelegen, sich der Öffentlichkeit als Vorreiter der Out-of-Home-Medien zu präsentieren. Prima in dieses Bild passt da eine Studie zur digitalen Werbeträgernutzung - dem Trendthema in der Außenwerbung. Das Ströer-Tochterunternehmen Infoscreen, das über 250 Großbildflächen in U-, S-Bahnhöfen und Fernbahnhöfen sowie an Flughäfen betreibt, hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Enigma GfK 2.532 Personen in computergestützten Telefon-Interviews befragt. Zentrales Ergebnis: Die größte Reichweite haben die digitalen Bildschirme bei der jüngeren Bevölkerung. 38,9 Prozent der 14- bis 29-Jährigen haben innerhalb einer Woche den Station-Infoscreens wenigstens einmal gesehen. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen hat ein knappes Drittel (32,6 Prozent) den Mix aus Nachrichten, Unterhaltung und Werbung geschaut.

Um die Leistung des digitalen Out-of-Home-Mediums innerhalb der Grundgesamtheit in Relation zum klassischen Bewegtbildmedium TV setzen zu können, weist die Studie auch den GRP (Bruttoreichweite in Prozent innerhalb der relevanten Zielgruppe) aus: So erzielt Station-Infoscreen einen GRP von 230, ein Werbemittel einen GRP von 112 in der Grundgesamtheit.

Die Studie hat zudem die Interessen der Infoscreen-Nutzer abgefragt: Demnach sind die Interviewten modebewusst, sie gehen mehr als einmal pro Woche zum Einkaufen in die Stadt, sind überdurchschnittlich reisefreudig und kulturell interessiert. Auch mobile elektronische Geräte und Computerspiele sind bei den Befragten hoch im Kurs. se
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