Streit um "11 Freundinnen": Burda erzielt Einigung mit Gruner + Jahr

Dienstag, 14. Juni 2011
Der Streit um die "11 Freundinnen" ist beigelegt
Der Streit um die "11 Freundinnen" ist beigelegt
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Burda Gruner + Jahr Streit SZ Verlagshaus München


Ende eines Streits unter Freundinnen: Burda und Gruner + Jahr sind zu einer Einigung gekommen, nachdem sich die beiden Verlagshäuser wegen des Titels "11 Freundinnen" in die Haare gekriegt hatten. Wie die "Süddeutsche Zeitung" am Samstag berichtete, sind die Anwälte der Streithähne zu einem "freundlichen Agreement" gekommen. Wie das genau aussieht, wurde nicht präzisiert. Das Sonderheft 11 Freundinnen lag im Mai dem Fußballheft "11 Freunde" bei, an dem G+J eine Mehrheit hält. Das rief Burda, in dessen Programm mit der "Freundin" ein recht ähnlich klingender Titel erscheint, noch nicht auf den Plan. Als G+J sich allerdings die Markenrechte an dem Namen sichern wollte, schrillten in München die Alarmglocken: Nachdem G+J eine gütliche Einigung mit der Begründung abgelehnt hatte, man wolle in dem Marktsegment "nichts verschenken", strengte Burda flugs ein Unterlassungsverfahren gegen den Konkurrenten vor dem Münchener Landgericht an. Ursprünglich war für heute das Urteil in dem Fall angekündigt. ire
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