Stiftung Warentest vermeldet 25.000 kostenpflichtige Digital-Abos

Mittwoch, 03. Juli 2013
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Während viele Verlage noch nach der richtigen Paid-Content-Strategie suchen, verkündet die Stiftung Warentest schon stolz beachtliche Zahlen. Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres kletterte der Paid-Content-Umsatz bei Test.de um über 50 Prozent und gleicht den Rückgang bei den klassischen Print-Abos inzwischen vollständig aus.
Im ersten Halbjahr erzielte die Stiftung Warentest, die zur Wahrung ihrer Unabhängigkeit traditionell komplett auf Werbung verzichtet, mit ihren Paid-Content-Angeboten einen Umsatz von Höhe von 1,65 Millionen Euro. Neben den rund 800.000 kostenpflichtigen Downloads einzelner Testergebnisse verzeichnet die Stiftung auch eine wachsende Anzahl digitaler Abonnenten. Bereits 25.000 User haben ein digitales Abo abgeschlossen und können für 50 Euro im Jahr auf alle Testergebnisse der Zeitschriften "Test" und "Finanztest" sowie alle Datenbanken auf Test.de zugreifen.

"Da alle unsere Publikationen anzeigenfrei sind, haben wir von Anfang an auf Paid Content gesetzt und unser Onlineangebot kontinuierlich weiterentwickelt", betont Andreas Gebauer, Chefredakteur von Test.de. "Den Rückgang bei den Abonnenten unserer Zeitschriften Test und Finanztest können wir inzwischen durch den Zuwachs bei den Online-Abonnenten ausgleichen". Binnen Jahresfrist hat die Stiftung Warentest 12.000 neue Online-Abonnenten für ihre Webseite Test.de gewonnen. dh
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