Stern.de startet mit Shortlist eine Community für Medienprodukte

Montag, 23. Juli 2007

Mit seinem neuen Entertainment-Angebot Stern-Shortlist.de, das am heutigen Montag online geht, will Stern.de die Aufholjagd zu Spiegel Online beschleunigen und mittelfristig Deutschlands größtes Nachrichtenportal werden. Ziel ist es, die Page Impressions (PI) von derzeit 140 Millionen auf 600 Millionen pro Monat im Jahr 2015 zu steigern. Shortlist.de, eines von derzeit fünf Internet-Zusatzangeboten von Stern.de (View-Fotocommunity, Augenzeuge.de, Ratgeber Allergie, Tausendreporter.de), soll bereits im ersten Jahr durchschnittlich 25 Millionen PIs pro Monat zum Gesamtwachstum beitragen. Derzeit sucht Gruner + Jahr für das Gesamtprojekt Stern.de, das auch Digital-TV umfasst, über 20 neue Mitarbeiter. Das Shortlist-Team umfasst sechs Personen. Die Idee von Shortlist.de: Redakteure und registrierte User erstellen Listen von Filmen, TV-Sendungen, Musik, Büchern und Games - nach Kriterien, die sie sich selbst aussuchen. Diese Shortlists können unterhaltend sein ("Alben von Bands, die Gastauftritte bei den Simpsons hatten") oder Nutzwert bieten ("PC-Games für Kinder, gegen die selbst kritische Pädagogen keine Einwände haben"). Damit will Stern.de "die Vorliebe von Menschen für Medienprodukte und ihr Interesse an Listen zu einer unterhaltsamen Austauschplattform verbinden und zu einer Referenz in der Welt des Entertainments werden", so der Verlag.

Die Produkte in den Listen können gesucht, diskutiert und über Verlinkungen, etwa zu Amazon, erworben werden. Verkaufsprovisionen spielen in den Geschäftsplänen indes nur eine untergeordnete Rolle: Die Shortlist-Erlöse sollen zu 95 Prozent aus Werbung und dem Sponsoring entsprechend gekennzeichneter Listen und Aktionen kommen; Startkunde ist die ARD. Shortlist.de wird mit einer Print- und Online-Kampagne von Grabarz & Partner, Hamburg, beworben. rp

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