Stefan Raab freut sich über ARD-Kritik

Donnerstag, 13. September 2012
Stefan Raab hat sich über die Kritik der ARD "sehr gefreut"
Stefan Raab hat sich über die Kritik der ARD "sehr gefreut"


Stefan Raab nimmt die Kritik an seiner geplanten politische Talkshow bei Pro Sieben äußerst entspannt hin. Bei der Vorstellung des neuen Formats "Absolute Mehrheit" in Hamburg sagte der Produzent und Moderator laut dpa, die Kritik der ARD an der geplanten Talkshow habe ihn "sehr gefreut". "Weil in der Regel heißt das, dass das ein absoluter Kracher wird, wenn die ARD was scheiße findet." Ab dem 11. November präsentiert Raab gemeinsam mit Pro Sieben Sat 1-Nachrichtenchef Peter Limbourg am Sonntagabend die Talkshow "Absolute Wahrheit - Meinung muss sich wieder lohnen". Dabei diskutieren zwei bis drei Berufspolitiker mit einem Promi und einem Normalbürger über verschiedene politische Themen. Das Publikum kann am Ende der Show abstimmen, welcher der Kandidaten die überzeugendsten Argumente hatte. Wer mindestens 50 Prozent der Stimmen auf sich vereint, bekommt ein Preisgeld von 100.000 Euro.

Probleme, für das Konzept genügend Gäste zu gewinnen, erwartet Raab nicht - im Gegenteil: "Uns wird gerade die Bude eingerannt - wir haben im Prinzip die freie Auswahl", beteuerte Raab. Auch die Konkurrenz zur ARD-Talkshow "Günther Jauch" sieht der Moderator gelassen: "Wir orientieren uns nicht an anderen, sondern wir machen das, was wir für richtig halten. Außerdem bewegen wir uns in einem ganz anderen Altersumfeld." Der Sendetermin direkt nach dem Spielfilm am Sonntag und damit zumindest teilweise zeitgleich mit "Günther Jauch" ist allerding seine klare Kampafansage an die ARD. Im Interview mit dem "Spiegel" wurde Raab bereits deutlicher: "Herr Jauch hat in unseren Zielgruppen einen recht überschaubaren Marktanteil. Wir wollen ihn da natürlich schlagen." dh
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