Springer zieht Verkaufsangebot des Senders Pro Sieben zurück

Montag, 16. Januar 2006
Schwere Entscheidung für Springer-Chef Mathias Döpfner
Schwere Entscheidung für Springer-Chef Mathias Döpfner

Axel Springer will nach einem Vorstandsbeschluss den Spielfilmsender Pro Sieben nun doch nicht veräußern. Vergangene Woche hatte die TV-Gruppe dem Bundeskartellamt das Angebot gemacht, den Sender in einer Frist nach Vollzug der Transaktion zu veräußern, um doch noch eine Genehmigung zum Kauf der restlichen vier Sender zu bekommen. Die Kartellhüter hatten daran jedoch die Bedingung geknüpft, dass Springer den Sender vor Übernahme der TV-Gruppe verkaufen müsse - diese Forderung kam für Springer aus ökonomischen und rechtlichen Gründen nicht in Betracht. is
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