Springer will Direktmarketing-Tochter neu aufstellen

Freitag, 09. Oktober 2009
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Der Medienkonzern Axel Springer plant, einige Prozesse in den Bereichen Direktmarketing, Abonnentenbetreuung und Vermarktung umzustrukturieren. In diesem Rahmen wird die 100-prozentige Dienstleistungstochter ASdirekt neu aufgestellt. Zum 1. Januar 2010 wird der Zentralvermarkter Axel Springer Media Impact von ASdirekt die Callcenter für die Anzeigenakquise und den Kundenservice übernehmen. Das Ziel der Umbauarbeiten sei nicht, Einsparungen vorzunehmen, sondern Kundenpotenziale besser auszuschöpfen, betont ein Unternehmenssprecher. Kündigungen seien jedoch grundsätzlich nicht auszuschließen. Gespräche mit dem Betriebsrat werden jetzt aufgenommen.

ASdirekt soll sich in Zukunft voll und ganz auf seine Vertriebsaktivitäten (unter anderem Abonnentenbetreuung) konzentrieren. Es ist geplant, diesen Bereich der "Welt"-Gruppe/"Berliner Morgenpost"/ "Hamburger Abendblatt" zuzuordnen. Details will der Konzern in den nächsten Wochen bekannt geben. Derzeit wird noch daran getüftelt, wie die konkrete Umsetzung aussehen soll. An den Beziehungen zu externen Kunden wie zum Beispiel der "Süddeutschen Zeitung" und "Frankfurter Rundschau" werde sich nichts ändern, heißt es von Unternehmensseite. bn
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