Springer verbessert Ergebnis

Montag, 24. Februar 2003
Der Sparkurs greift: Springer-Chef Mathias Döpfner
Der Sparkurs greift: Springer-Chef Mathias Döpfner

Beim Axel Springer Verlag geht es wieder bergauf. Im Geschäftsjahr 2002 ist das um alle Sondererlöse bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) auf 110 Millionen Euro gestiegen. Im Vorjahr hatte der Verlag noch ein EBITA in Höhe von 33 Millionen ausgewiesen. Das operative Ergebnis erhöhte sich von 14 Millionen Euro auf 63 Millionen Euro.

Laut Konzernangaben konnte die Verbesserung durch frühzeitig eingeleitete Maßnahmen zur Kostensenkung und Portfoliobereinigung sowie durch eine Effizienzsteigerung erzielt werden, obwohl der Konzernumsatz in 2002 durch die rückläufige Entwicklung in den Anzeigen- und Vertriebsmärkten um 3,0 Prozent auf 2,78 Milliarden (Vorjahr: 2,86 Milliarden) sank.

Die Umsatzrendite bezogen auf das EBITA erhöhte sich von 1,2 Prozent in 2001 auf 4,0 Prozent in 2002. Nachdem der Axel Springer Verlag im Geschäftsjahr 2001 noch einen Jahresfehlbetrag von 198 Millionen Euro verzeichnete, wird der Konzern im Geschäftsjahr 2002 wieder einen Jahresüberschuss ausweisen. he
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