Springer und Spiegel kehren zur alten Rechtschreibung zurück

Freitag, 06. August 2004

Axel Springer und der Spiegel-Verlag wollen dem Beispiel der "FAZ" folgen und die Rechtschreibreform schnellstmöglich in ihren Print- und Online-Publikationen rückgängig machen. Sämtliche zu den Verlagen gehörenden Titel wie "Bild" und "Spiegel" werden ihre Schreibweise umstellen. Laut Media-Analyse erreichen die Blätter von Axel Springer und Spiegel-Verlag rund 60 Prozent der Bevölkerung. Gleichzeitig wollen die Verlage an andere Printhäuser appellieren, die Umstellung rückgängig zu machen. Ziel der Aktion sei die "Wiederherstellung einer einheitlichen deutschen Rechtschreibung".

Springer-Chef Mathias Döpfner und "Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust sind sich einig: "Wir befürworten sehr dringend notwendige und sinnvolle Reformen in unserer Gesellschaft. Doch die Rechtschreibreform ist keine Reform, sondern ein Rückschritt. Die deutsche Sprache braucht keine kultusbürokratische Überregulierung." he
Meist gelesen
stats