Springer kauft Aktien zurück

Donnerstag, 31. Juli 2008
Friede Springer
Friede Springer

Axel Springer hat knapp 1 Million eigene Aktien zurückgekauft und seinen Anteil am Unternehmen damit von 7,2 Prozent auf 9,99 Prozent erhöht. Die Aktien stammen laut Unternehmensangaben aus dem Streubesitz, der damit auf 23,02 Prozent sinkt. Großaktionäre Friede Springer und das Management, das ebenfalls an der Aktiengesellschaft beteiligt ist, hatten sich gegen einen Verkauf an das Unternehmen entschieden, weil sie den angebotenen Preis von 80 Euro pro Aktie für zu niedrig hielten. Mit dem Zukauf hält Axel Springer nun einen Anteil knapp unterhalb der gesetzlich zulässigen 10-Prozent-Grenze.

Die Aktien könnten dem Konzern als "potenzielle Akquisitionswährung dienen. Aktuell steht aber nichts an", sagt eine Unternehmenssprecherin. pap

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