Springer investiert in Auslands- und Onlinegeschäft

Dienstag, 21. Oktober 2008

Angesichts der Finanzkrise treibt Axel Springer den Konzernumbau offenbar mit großem Tempo voran. Vor allem auf das Auslands- und Onlinegeschäft will sich das Unternehmen künftig noch stärker fokussieren. Wie das „Manager Magazin" berichtet, prüft der Verlag die Übernahme der polnischen Beteiligungen der Mecom-Gruppe. Außerdem wolle Springer in börsennotierte Online-Firmen investieren. Das nötige Kleingeld für derartige Investitionen will sich der Konzern durch den Verkauf von Minderheitsbeteiligungen an deutschen Regionalzeitungstiteln beschaffen. Hierbei geht es unter anderem um die Tageszeitungen „Lübecker Nachrichten", „Kieler Nachrichten", „Ostsee-Zeitung" und „Leipziger Volkszeitung" sowie die Hanseatische Verlagsbeteiligungs AG. Wie HORIZONT.NET aus Branchenkreisen erfahren hat, soll der Springer-Aufsichtsrat bereits am vergangenen Freitag der Veräußerung zugestimmt haben. bn
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