Springer gründet Redaktion mit freigesetzten Welt-Mitarbeitern

Mittwoch, 10. Januar 2007

Die durch die Fusion der "Welt am Sonntag"-Redaktion mit der "Welt"-, "Welt Kompakt"- und "Berliner Morgenpost"-Redaktion überflüssig gewordenen Redakteure werden in einer eigenen Entwicklungs- und Serviceredaktion in Berlin gebündelt. Betroffen von der Maßnahme, mit der Axel Springer in Abstimmung mit dem Betriebsrat versucht, Kündigungen zu vermeiden, werden mehr als 50 Mitarbeiter der über 400 Journalisten umfassenden Riesenredaktion sein, die alle vier Titel aus einem Newsroom heraus konzipiert. Die Entwicklungs- und Serviceredaktion soll Konzepte für verschiedene Springer-Titel liefern. Denkbar wäre die Entwicklung neuer Produkte und die Produktion von Beilagen und Sonderteilen, eventuell sogar für verlagsfremde Titel. Es handelt sich dabei offenbar nicht um die Entwicklungsredaktion für Springers offiziell nicht bestätigtes Nachrichtenmagazin, an dem "Welt am Sonntag"-Chefredakteur Christoph Keese arbeiten soll. pap

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