Springer erwirkt einstweilige Verfügung gegen Kirch

Mittwoch, 04. September 2002

Der Axel-Springer-Verlag hat beim Landgericht München eine einstweilige Verfügung gegen Leo Kirch erwirkt. Ohne Zustimmung des Aufsichtsrats darf der Medienmanager demnach seine 40-prozentige Verlagsbeteiligung nicht verkaufen.

Dies gilt auch für eine Veräußerung der Kirch-Tochter Print Beteiligung, in der die ohnehin vinkulierten Aktien gebündelt sind. Kaufinteresse hat bereits die WAZ bekundet. Springer ist dagegen mit dem Schweizer Verleger Ringier im Gespräch. Leo Kirch will gegen den Beschluß gerichtlich vorgehen.
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