Springer erwägt Rückkauf eigener Aktien

Donnerstag, 27. März 2003

Das Verlagshaus Axel Springer erwägt offenbar, bis zu 10 Prozent seiner Aktien zurückzukaufen. Wie das "Handelsblatt" berichtet, wollen Vorstand und Aufsichtsrat auf der Hauptversammlung Mitte April einen entsprechenden Beschluss vorschlagen, der den Erwerb eigener Aktien bis zum 15. Oktober 2004 erlaube. Bei Springer betone man jedoch, dass es keine konkreten Pläne in diese Richtung gebe. Dem Vorstand solle nur grundsätzlich die Möglichkeit zu einem Aktienrückkauf gegeben werden. Ein solcher könnte über die Börse oder durch ein öffentliches Kaufangebot an alle Aktionäre erfolgen. Es wird allerdings spekuliert, dass Großaktionärin Friede Springer das 10-prozentige Aktienpaket an den Verlag abgeben könnte, das sie im vergangenen Jahr von der Deutschen Bank ersteigert hatte. Der Deutschen Bank war im Zuge der Kirch-Krise das 40-prozentige Aktienpaket von Kirch am Verlagshaus Axel Springer zugefallen. ra
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