Springer dementiert Monster-Übernahmegerüchte

Donnerstag, 20. September 2012
-
-


Axel Springer dementiert Gerüchte, nach denen der Verlag an einer Übernahme des Jobportals Monster interessiert sei. "Wir haben kein Kaufangebot abgegeben und beabsichtigen es auch nicht", sagt eine Springer-Sprecherin. Die Gerüchte waren nach einem Eintrag im Alphaville-Blog der "Financial Times" aufgekommen. Der Eintrag hatte die Aktien von Monster steigen lassen. Demzufolge sei ein ursprüngliches Angebot von Springer in Höhe von 11,75 Dollar je Aktie vom Management abgelehnt worden. Es folgten Spekulationen um ein höheres Gebot. 

Die Gerüchte waren heute mit einer Meldung des Konzerns neu befeuert worden. Darin hatte Springer mitgeteilt, eine auslaufende Kreditlinie von ursprünglich 1,5 Milliarden Euro erneuert zu haben, die sich nun auf 1, 4 Milliarden Euro beläuft. "Mit der neu gesicherten Liquiditätsversorgung haben wir ausreichend Spielraum für die weitere Umsetzung unserer digitalen Wachstumsstrategie", so Springers Finanzvorstand Lothar Lanz. Laut der Sprecherin gebe es jedoch keinen Zusammenhang zwischen der Erneuerung und den Kaufgerüchten.

Springer hat in den letzten Jahren viele Portale zugekauft, darunter Stepstone und AufemininZuletzt hatte der Konzern MeineStadt.de erworben. Axel Springer macht rund ein Drittel seines Umsatzes im Digitalgeschäft und baut den Bereich massiv aus. pap
Meist gelesen
stats