Springer begrüßt Urteil im Rechtsstreit FAZ versus IVW

Montag, 14. Mai 2012
Wertet Urteil auch als "Erfolg für die IVW": Welt-Manager Christoph Rüth
Wertet Urteil auch als "Erfolg für die IVW": Welt-Manager Christoph Rüth

Lange genug hat es gedauert, nun ist das Urteil des Berliner Landgerichts da: Die Springer-Titel „Welt am Sonntag“ und „Welt am Sonntag Kompakt“ müssen ihre IVW-Auflagen auch weiterhin nicht getrennt ausweisen. Genau das hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ gefordert und dabei unter anderem von „Zeit“-Verlagschef Rainer Esser moralische Unterstützung erhalten. Nach dem heutigen Urteil wird es weiter ein Geheimnis bleiben, wie viel die Kompaktausgaben zur Auflage von „Welt am Sonntag“ und „Welt“ beitragen – die bisherige IVW-Praxis sei rechtlich nicht zu beanstanden, so das Gericht.

Christoph Rüth, Verlagsgeschäftsführer der Welt-Gruppe, begrüßt das Urteil: „Die heutige Entscheidung ist ein wichtiger Erfolg für die IVW und den Stellenwert ihrer Arbeit. Die gemeinsame Ausweisung von Zeitungen ist nicht nur innerhalb aller IVW-Gremien unumstritten, sondern auch vor Gericht einmal mehr für vollumfänglich rechtmäßig erklärt worden. Wir gehen davon aus, dass mit dem heutigen Urteil die rückwärtsgewandte Diskussion abschließend beendet ist.“ Eine Urteilsbegründung sowie eine Stellungnahme der „FAZ“ liegen HORIZONT.NET noch nicht vor. js
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