Springer beauftragt Kanzleien in Pin-Affäre

Montag, 14. April 2008
Springer-Chef Mathias Döpfner
Springer-Chef Mathias Döpfner
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Axel Springer Mathias Döpfner Verdi Mindestlohn


Bei Axel Springer sollen einem "Spiegel"-Artikel zufolge Rechtsanwälte für Aufklärung in der Affäre um die Briefzustellfirma Pin bringen.Zwei Kanzleien sollen prüfen, ob auch das Springer-Management um Konzernchef Mathias Döpfner in die Gründung und Bezahlung der Gewerkschaft der Neuen Brief- und Zustelldienste (GNBZ) eingebunden war. Beauftragt hat der Springer-Vorstand die Kanzleien Hengeler Mueller und Skadden. Dem Bericht zufolge beteuerte der Verlag, der Vorstand habe weder Details der Gewerkschaftsbildung gewusst, noch sei er aktiv beteiligt gewesen.

Die insolvente Pin Group hatte einst mehrheitlich zu Springer gehört. Pin hatte die GNBZ mit über 130.000 Euro unterstützt. Mit der GNBZ sollte, vor dem Hintergrund der Mindestlohn-Debatte, ein Konkurrent zur Gewerkschaft Ver.di aufgebaut werden. se



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