Springer baut 266 Stellen ab

Dienstag, 05. September 2006
Vorstandschef Mathias Döpfner: "Notwendige Maßnahmen"
Vorstandschef Mathias Döpfner: "Notwendige Maßnahmen"

Die angekündigte "Optimierung der Verwaltungs- und Servicestrukturen" beim Verlag Axel Springer führt zu einem Personalabbau von 266 Stellen. Wie das Unternehmen mitteilt, sollen bis 2009 rund die Hälfte der betroffenen Jobs durch Altersteilzeit, altersbedingte und natürliche Fluktuationen umgesetzt werden. "Für die restlichen 150 Mitarbeiter müssen noch Lösungen gefunden werden, so Verlagssprecherin Edda Fels gegenüber HORIZONT. Untersucht wurden von der Unternehmensberatung Roland Berger insgesamt 1165 Stellen: die Vorstandsbüros, die Bereiche Personal, Recht, Rechnungswesen und Finanzen, Controlling und M&A, IT, Investor Relations, Gastronomie und Events, Services und Immobilien, Einkauf, Unternehmenskommunikation sowie dezentrale kaufmännische und Verwaltungsfunktionen. Redaktionen sind bei der Optimierung nicht betroffen.

Durch die Bestandsaufnahme und Bewertung soll die Effizienz und Leistungsfähigkeit der Verwaltungs- und Serviceeinheiten verbessert werden, um auch weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, so der Verlag. "Alle Strukturen und Abläufe im Unternehmen müssen kontinuierlich überprüft werden, damit die Axel Springer AG auch in Zukunft der profitabelste und kreativste deutsche Großverlag bleibt", sagt Axel-Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner. gen

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