Springer-Verlag rutscht in die roten Zahlen

Mittwoch, 20. Februar 2002

Der Axel-Springer-Verlag wird für 2001 einen Jahresfehlbetrag von 191 Millionen Euro ausweisen und schreibt damit erstmals in seiner Geschichte rote Zahlen. Im Geschäftsjahr 2000 hatte das Medienunternehmen noch einen Überschuss von 98 Millionen Euro erzielt. Auch beim Umsatz verzeichnet der Axel-Springer-Verlag nach den vorläufigen Geschäftszahlen einen leichten Rückgang von 2,9 Milliarden auf 2,86 Milliarden Euro.

Als Gründe für den Einbruch nennt das Unternehmen den schwachen Anzeigenmarkt, die gestiegenen Papierkosten sowie hohe Restrukturierungsaufwendungen. Aufgrund des negativen Jahresergebnisses schlägt der Vorstand vor, auf eine Dividendenzahlung zu verzichten. Im Vorjahr waren noch 1,43 Euro je Aktie ausgezahlt worden. Die endgültigen Geschäftszahlen will Springer im Mai vorlegen.
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