Springer-Verlag macht weniger Gewinn

Mittwoch, 21. Februar 2001
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Umsatzplus Axel Springer Umsatz A. Fischer


Der Axel-Springer-Verlag hat im vergangenen Jahr bei einem Umsatzplus von 8 Prozent 35 Prozent weniger Gewinn erwirtschaftet. Wie das Unternehmen am Dienstag auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte, stieg der Umsatz um 208 Millionen Euro auf 2,868 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss sank dagegen um 53 Millionen Euro auf 98 Millionen Euro.

Unverändert bleibt der Dividenvorschlag des Vorstands: Wie schon im vergangenen Jahr beläuft er sich auf 1,43 Euro pro Aktie. Als wichtigste Aktivitäten im abgelaufenen Geschäftsjahr nannte der Vorstandsvorsitzende August A. Fischer "den nationalen und internationalen Ausbau des Kerngeschäfts Print sowie die Neuausrichtung im Bereich Multimedia". Unter anderem erwarb der Springer-Verlag die Mehrheit an der französischen Verlagsgesellschaft Media-Mag und beteiligte sich an Qivive, einem Online-Marktplatz für Freizeitangebote.
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