Springer-Verlag dementiert Berichte über außerordentliche Aufsichtsratssitzung

Montag, 16. Juli 2001

Der Axel-Springer-Verlag hat Berichte dementiert, nach denen die Kirch-Gruppe einen Antrag auf die Einberufung einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung des Verlags gestellt hat. Ein entsprechender Antrag liege nicht vor. Statt dessen soll es nach einer Meldung in "New Business" lediglich eine "außerordentliche Arbeitsausschuss-Sitzung des Aufsichtsrates" angeraumt worden sein.

Hintergrund sind Berichte in den Medien, nach denen Springer-Minderheitsaktionär Leo Kirch mit dem Finanz- und Investitionsplan des Verlags unzufrieden ist. Nach den Berichten stößt auch das neue Tageszeitungsprojekt "Extra" bei Kirch auf wenig Gegenliebe, weil negative Auswirkungen auf hauseigene Objekte wie "Bild" und das "Hamburger Abendblatt" zu befürchten sind.
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