Springer: Leistungsklage gegen Kirch in Vorbereitung

Montag, 11. März 2002

Mit einer Stellungnahme reagiert der Axel-Springer-Verlag auf eine Vorabmeldung des "Spiegel" vom Wochenende. Informationen des Nachrichtenmagazins zufolge soll Springer derzeit erwägen, für seinen angeschlagenen Partner Kirch einen Insolvenzantrag zu stellen. Dies könne Ende April geschehen, hieß es - falls Kirch bis zu diesem Zeitpunkt nicht die vereinbarten 767 Millionen Euro für den Springer-Anteil an ProSiebenSat 1 Media überwiesen habe.

Dazu Springer-Sprecherin Edda Fels: "Wir sind an einer konstruktiven Lösung nicht an einer destruktiven Lösung mit der Kirch-Gruppe interessiert und stehen jederzeit zu Gesprächen mit der Kirch-Gruppe und ihren Gläubigern über eine Gesamtlösung zur Verfügung. Angesichts der Äußerungen der Kirch-Gruppe sind wir allerdings gezwungen, eine Leistungsklage vorzubereiten und - falls kurzfristig keine Erfüllung der Put-Forderung erfolgt - auch einzureichen."
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