Springer-Erbe beschäftigt Bundesgerichtshof

Dienstag, 15. April 2008

Der Streit um das Erbe Axel Springers ist noch nicht ausgestanden. Nachdem das Hamburger Oberlandesgericht (OLG) im Januar die Berufung des Verleger-Enkels Axel Sven Springer abgewiesen hatte, beschäftigt sich nun der Bundesgerichtshof (BGH) mit der Erbfolge. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Hintergrund ist der seit 2002 laufende Rechtsstreit, nach dem die ursprüngliche Aufteilung des Erbes wegen arglistiger Täuschung zurückgenommen werden soll. Das OLG kam allerdings im Januar zu dem Schluss, dass die Verteilung des Erbes dem letzten Willen Axel Springers entspräche und schloss die Revision aus. Gegen diese Nichtzulassung liegt dem BGH jetzt die Beschwerde des Enkels vor. Der BGH prüft den Fall in letzter Instanz, wenn die Revision zugelassen wird. np
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