Springer-Chef Döpfner hofft auf Paid Content

Donnerstag, 06. August 2009
Döpfner glaubt an Erlöse via Handy
Döpfner glaubt an Erlöse via Handy
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Mathias Döpfner Axel Springer Bezahlinhalt Endegerät


Axel Springers Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner ist optimistisch, dass sich mit digitalen Bezahlinhalten doch noch Geld verdienen läßt - und zwar mobile. Er geht davon aus, dass mit zunehmender Verbreitung von mobilen Endgeräten wie I-Phones auch die Nachfrage nach Paid Content steigen wird. "Mobile Endgeräte bieten völlig neue Chancen. Hier sind die Nutzer gewohnt, zu bezahlen", begründet er seine Hoffnung bei der Präsentation der Halbjahreszahlen. "Micro-Payment und Abomodelle bieten eine große Chance die Kostenlos-Kultur des Internets zurückzufahren", so Döpfner.

Springer bietet mit den Mobilportalen von "Welt" und "Bild" bereits seit Jahren Angebote für das Handy. Auch im Internet sieht Döpfner wieder eine Chance für Bezahlinhalte. Er glaubt, dass vor allem spezialisierte sowie exklusive Inhalte und Rechte Potenzial haben. "Diese Inhalte wird es Schritt für Schritt nur noch kostenpflichtig geben", sagt er. In der Umsatzplanung für die nächsten Jahre seien jedoch keine Paid-Content-Erlöse vorgesehen. pap
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