Spot-Stop-Signal schützt vor Gewaltszenen im TV

Dienstag, 26. Januar 1999

Mit Beginn dieses Jahres hat das Koblenzer Unternehmen TC AG begonnen, 24 Stunden täglich ein Spot-Stop-Signal auszustrahlen. Dabei handelt es sich um ein Funksignal, das unter anderem Informationen über den Beginn von TV-Werbeblöcken sowie Gewalt- und Sexszenen beinhaltet. Mit einem speziellenEmpfangsgerät, der Fernseh-Fee, das als Zusatzgerät (I-Box) oder als Sat-Reciever (I-Sat) erhältlich ist, können die Signale empfangen werden. Automatisch wechselt der Fernseher bei unerwünschten Szenen das Programm, oder der Videorecorder schaltet sich bei Beginn von Werbesendungen aus und zumEnde des Werbeblocks wieder ein. Neben den genannten Funktionen enthält das Spot-Stop-Signal auch Informationen mit thematischen Zuordnungen für über 500 Sparten wie zum Beispiel Formel 1, Börse, Literatur oder Schaupieler und Regisseure. So kann sich jeder Empfangsgerät-Besitzer eine Wunsch- oder Interessenliste mit Sendungen programmieren, die ihn interessieren. Das Gerät schaltet automatisch zum gewünschten Programm. Die Informationen zu den Sendungen entnimmt die Firma überwiegend der Programmzeitschrift "TV Spielfilm" aus der Verlagsgruppe Milchstraße.
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