Sport.de ist das Geld ausgegangen

Mittwoch, 22. November 2000

Das vertikale Sportportal Sport.de hat den Antrag auf ein Insolvenzverfahren gestellt. Die Geschäftsbereiche E-Commerce, Content und Community sind noch defizitär. Nachdem der für Mitte 2000 geplante Börsengang aufgrund der Situation am Neuen Markt nicht stattgefunden hat, ist eine deutliche Finanzierungslücke entstanden. Die Münchner verhandeln offenbar bereits seit längerem mit potenziellen Käufern. Es liegt nahe, dass unter den Interessenten die Wettbewerber Sportal und Sport 1 sein könnten. Die Sport.de-Aktiengesellschaft liegt zu 30 Prozent in der Hand privater Investoren, 10 Prozent hält die Beteiligungsgesellschaft Sparta und jeweils 31 Prozent die Familien Ritter und Bruggemann. Personelle Konsequenzen für die insgesamt 47 Mitarbeiter von Sport.de hat es noch nicht gegeben.
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