Spiegel peilt zweistellige Umsatzrendite an

Donnerstag, 27. Januar 2005

Die Verlagsgruppe um das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" peilt für 2005 eine zweistellige Umsatzrendite an. Dieses Ziel habe die Gruppe 2004 erreicht, sagt Geschäftsführer Karl Dietrich Seikel. Im Bereich Fernsehen steigt Spiegel TV in das Abonnementfernsehen (Pay-TV) ein und will von März an Programminhalte über das digitale Angebot von Kabel Deutschland verbreiten.

Der Umsatz 2004 der Spiegel-Gruppe, zu der unter anderem das Wirtschaftsblatt "Manager Magazin", Spiegel TV und der Online-Anbieter Spiegelnet gehören, liegt nach ersten Berechnungen bei rund 310 Millionen Euro. "Wir kommen im Vorjahresvergleich auf ein Wachstum von knapp einem Prozent", berichtet Seikel. Angesichts der allgemeinen Wirtschafts- und Konsumflaute bezeichnete er den leichten Zuwachs als "in Ordnung".

Der Spiegel-Verlag mit dem Nachrichtenmagazin und seinen Ablegern wie "Kultur Spiegel", "Spiegel Special" und "Uni Spiegel" liege stabil bei rund 228 Millionen Euro Umsatz. Ergebniszahlen nennt das Unternehmen nicht. Für Spiegel TV sieht der Geschäftsführer auch im Bereich des digitalen Fernsehens Wachstumsmöglichkeiten. nr
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