"Spiegel"-Gesellschafter beraten über FTD-Übernahme

Dienstag, 25. September 2007

Die Mitarbeiter KG des Spiegel-Verlags berät am Mittwoch erstmals über die Übernahme der "Financial Times Deutschland". Das fünfköpfige Gremium unter Leitung des Ressortchefs Armin Mahler werde über den Kauf beraten, berichtet das "Handelsblatt". Eine endgültige Entscheidung sei aber erst in etwa zwei Wochen zu erwarten. Der britische Medienkonzern Pearson will sich, wie berichtet, von seinem 50-Prozent-Anteil an der Tageszeitung trennen. Die andere Hälfte liegt in den Händen von Gruner + Jahr. Die Übernahme ist innerhalb des Spiegel-Verlags offenbar nicht unumstritten, da die "FTD" seit ihrer Gründung 2000 rote Zahlen schreibt.

Von Mediaplanern wird eine mögliche Übernahme zwiespältig gesehen. Die Vermarktung einer Tageszeitung verlangt nach Ansicht von Experten eine größere Kraftanstrengung als die einer Zeitschrift. Andererseits werden die Synergieffekte zwischen "FTD" und dem "Manager Magazin" des Spiegel-Verlags als groß erachtet. bn

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