Spiegel: Debatte über Chefredakteurs-Nachfolger entbrannt

Montag, 08. April 2013
Sollen offenbar abgelöst werden: Mathias Müller von Blumencron und Georg Mascolo
Sollen offenbar abgelöst werden: Mathias Müller von Blumencron und Georg Mascolo

Nach den ersten Meldungen in Hamburger Abendblatt, Kress und HORIZONT.NET über eine mögliche Ablösung der "Spiegel"-Chefredakteure Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron ist am Wochenende eine Debatte über mögliche Nachfolger entbrannt.
Einer von vielen Kandidaten: Jakob Augstein ("Der Freitag")
Einer von vielen Kandidaten: Jakob Augstein ("Der Freitag")
"Spiegel"-Konkurrent Focus Online will ausgemacht haben, dass die Spiegel"-Redaktion in Sachen Nachfolge in ein Männer- und Frauenlager gespalten ist. Die Männer, so Focus Online, präferieren Jakob Augstein. Focus Online über Augstein: "Er ist der anerkannte Sohn von "Spiegel"-Begründer Rudolf Augstein und Mitgesellschafter des Spiegel"-Verlags. Der 45-Jährige ist derzeit Herausgeber der Wochenzeitung " Der Freitag" und schreibt die Kolumne Im Zweifel links" auf "Spiegel Online"."

Auch Ulrich Reitz werden Chancen eingeräumt
Auch Ulrich Reitz werden Chancen eingeräumt
Die Frauen dagegen würden Miriam Meckel bevorzugen. Meckel ist derzeit Direktorin am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen. Laut Focus Online sind außerdem noch Heribert Prantl, Innenpolitik-Chef der Süddeutschen Zeitung", sowiel Ulrich Reitz, Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" Kandidaten, die Gerüchte zufolge Chancen auf den "Spiegel"-Chefredakteurs-Sessel hätten.

Von "Spiegel"-Seite aus werden die Spekulationen nicht kommentiert. Fest steht wohl: Es soll keine Doppelspitze mehr geben. Allerdings muss den Verantwortlichen beim "Spiegel" an einer schnellen Lösung gelegen sein. Für Redaktion wie für die Verlagsseite ist ein Alptraum, zwei Chefredakteuren an der Spitze zu haben, die beim "Spiegel"-Verlag offensichtlich keine Zukunft mehr haben. vs
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