Spiegel-Bestsellerliste führt neue Methodik ein

Freitag, 31. August 2001

Ab 3. September erscheint die Bestsellerliste des "Spiegel" erstmals auf der Grundlage einer neuen Methodik. Die Basisdaten werden ab sofort automatisch an den Kassen von rund 200 Buchverkaufsstellen erhoben. Das Panel soll zudem Zug für Zug auf 250 Verkaufsstellen ausgebaut werden. Das neue Verfahren ersetzt die bisher praktizierte wöchentliche Befragung der Buchhändler. Es ist bereits seit April dieses Jahres in Erprobung.

Die Testläufe haben nach Auskunft des Spiegel-Verlags gezeigt, dass die neue Erhebungstechnik schneller auf die Veränderung des Buchmarkts reagiert als die alte. "Grundsätzlich verändert sich an der seit 40 Jahren erhobenen ,Spiegel'-Bestsellerliste aber nichts", versichert "Spiegel"-Chefredakteur Martin Doerry. "Nach wie vor werden unsere Belletristik- und Sachbuch-Rankings nur Bücher enthalten, die auf einer eigenschöpferischen Leistung beruhen, also keine Nachschlagewerke oder Ratgeber."
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