Spekulationen um Umbau der Führungsebene bei DuMont

Montag, 10. Januar 2011
Der Verlag strukturiert offenbar seine Führungsebene neu
Der Verlag strukturiert offenbar seine Führungsebene neu

Die Kölner Mediengruppe M. DuMont Schauberg (MDS) sucht offenbar keinen direkten Nachfolger für Konstantin Neven DuMont, der Ende 2010 aufgrund seiner verbalen Eskapaden gegen seinen Verlegervater und das Unternehmen seinen Posten als Strategie- und Kommunikationsvorstand räumen musste. Gerüchten zufolge wolle das Unternehmen statt dessen die Führungsstruktur umbauen, berichtet das "Hamburger Abendblatt". So solle das Verlagshaus künftig von einem Vorstandsvorsitzenden geführt werden. Den neu geschaffenen Posten werde angeblich der bisherige Finanzvorstand Eberhard Klein übernehmen, der seit 1999 für MDS tätig ist. Eine der größten Baustellen des Unternehmens ist die "Frankfurter Rundschau", an der MDS 50 Prozent hält. So hat die Tageszeitung 2009 einen Verlust von 24,5 Millionen Euro eingefahren, nach 16,8 Millionen im Vorjahr. Auch 2010 soll erneut ein deutliches Minus zu Buche schlagen. Wie "FR"-Geschäftsführer Karlheinz Kroke im November gegenüber HORIZONT sagte (Ausgabe 47/2010), will er im 1. Quartal dieses Jahres entscheiden, ob weitere Umbaumaßnehmen oder gar Stellenstreichungen nötig sind. bn
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